Chronik

Marianne-Beth-Preis 2026: Wir freuen uns auf Ihre Nominierungen

Engagement für Rechtsstaatlichkeit und gesellschaftliche Verantwortung ist für die österreichische Rechtsanwaltschaft von zentraler Bedeutung. Der ÖRAK würdigt seit 2021 ein solches Engagement mit dem „Marianne-Beth-Preis zur Wahrung der Rechtsstaatlichkeit“ und ruft auch im Rahmen der diesjährigen Preisverleihung Kolleginnen und Kollegen dazu auf, geeignete Persönlichkeiten zu nominieren.

Zum Marianne-Beth-Preis

Der Preis wurde 2021 vom ÖRAK ins Leben gerufen und ist nach Marianne Beth, der ersten Rechtsanwältin Österreichs, benannt. Sie promovierte 1921 als erste Frau Österreichs zum Dr. jur. und engagierte sich neben ihrer anwaltlichen Tätigkeit intensiv für die rechtliche Gleichstellung von Frauen. Ausgezeichnet werden Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte, die sich über ihre berufliche Tätigkeit hinaus in besonderer Weise für Rechtsstaatlichkeit, gesellschaftliche Verantwortung sowie die Weiterentwicklung des Berufsstandes einsetzen. Der Marianne-Beth-Preis wurde bislang zweimal verliehen: Im Jahr 2022 erhielt Dr.inHelene Klaar die Auszeichnung, 2024 wurde Dr.inAlix Frank-Thomasser geehrt.

Nominierungen willkommen

Die Verleihung des Marianne-Beth-Preises 2026 findet im Rahmen des Grundrechtetages am 09.06.2026 an der Wirtschaftsuniversität Wien statt. Wir laden Sie herzlich ein, geeignete Persönlichkeiten vorzuschlagen, die sich in besonderer Weise für Rechtsstaatlichkeit, gesellschaftliche Verantwortung sowie die Weiterentwicklung des Berufsstandes einsetzen, und freuen uns über Ihre begründeten Nominierungen bis 30.04.2026 an marianne-beth-preis(at)oerak.at.

Weitere Informationen zum Preis finden Sie unter: https://www.oerak.at/kammer/oerak/marianne-beth-preis/

Fotos: fotoEXPOSE – Matias Damjanovic